Vom Pokerspieler zum Millionär

Letzte Woche gewann Sebastian Langrock bei „Wer wird Millionär?“ eine Million Euro. Das Besondere, er ist von Beruf Pokerspieler – ob man dabei überhaupt von einem Beruf sprechen kann, sei mal dahingestellt.
Das Bild zeigt den Schriftzug: Poker
Dennoch – Poker ist ein sehr beliebtes Kartenspiel – Poker steht dabei für eine ganze Familie an Kartenspielen, bei denen mit fünf Karten eine Hand (Pokerblatt) gebildet wird.

Die wohl beliebteste Spielvariante stellt „Texas Hold’em“ dar – diese wird auch regelmäßig bei Stefan Raabs TV-Total Pokernächten gespielt und überzeugt auch deshalb, weil man die Regeln relativ schnell verstehen kann.


Glück oder Können 

Geht es nach den Pokerprofis überwiegt natürlich das Können. Zwar gibt es einen Glücksfaktor, doch dieser wird durch gezielte Strategien und Taktiken so gering wie möglich gehalten. Mit eiserner Disziplin und den mathematischen Grundkenntnissen der Wahrscheinlichkeit soll es dem Gegner an den Kragen gehen. Natürlich gehören auch die richtige Mimik, Gestik sowie ein paar kleine psychologische Tricks zum Repertoire eines Pokerspielers.

Poker – Mathe mit Spaß 

Wenn das kein Anreiz ist, im Matheunterricht besser aufzupassen. Anstelle auszurechnen, wie hoch die Chance (Wahrscheinlichkeit) ist, einen Sechser im Lotto zu haben – wird künftig ausgerechnet, wie die Chancen stehen, mit den vorhanden Karten zu gewinnen. Damit kann man vielleicht den einen oder anderen Schüler zu mathematischen Höchstleistungen bewegen.

Das Glück lässt sich nicht überlisten 

Dennoch – solange die mathematische Wahrscheinlichkeit für einen Sieg nicht bei 100 Prozent liegt – spielt das Glück immer eine Rolle. So kommt es auch, dass selbst die besten Pokerspieler mal verlieren.

Was aber auffällt

Wenn jemand gewinnt, wird von Können gesprochen – wenn jemand verliert, von schlechten Karten oder davon, dass das Glück heute nicht auf seiner Seite war.

Das verrät dann doch einiges …

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